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Letzte Aktualisierung: 14.11.2006

Hier finden Sie Informationen zum Thema Kalksteinbruch zwischen Kornelimünster/Breinig/Dorff
  1. Erörterungstermin am 06.06.2006, 12.00 Uhr, in der Stadthalle Stolberg(05.06.2006)
  2. Internetseite der Bürgerinitiative (25.08.2005)
  3. Steinbruch als Modell (03.07.2005)
  4. Offenlegung des Antrags auf Betriebsgenehmigung der Firma BSR (19.05.2005)
  5. Informationen, die dem Ortsverein Kornelimünster aus unterschiedlichen Quellen zugänglich waren (29.11.2004)
  6. Neues über den Steinbruch (29.11.2004/06.12.2003)
  7. Mitglieds-Information der Bürgerinitiative (Auszüge) (22.03.2003)
  8. Flächennutzungsplan für das städtische Gebiet im geplanten Steinbruch zwischen Breinig und Kornelimünster
  9. Bürger-Initiative zum Steinbruch zwischen Breinig und Kornelimünster
  10. Pläne über einen grossräumigen Steinbruch zwischen Breinig und Kornelimünster
  11. Scoping-Termin in Köln am 22.02.2002
  1. Erörterungstermin am 06 bis 08.06.2006 (20.06./05.06.2006)

    Der Erörterungstermin fand vom 06. bis 08.06.06.2006 in der Stolberger Stadthalle statt. Zu dieser Anhörung veröffentlichten die Aachener Nachrichten am 03.06.2006 eine Stellungnahme, die Sie hier aufrufen können
    Am ersten Tag war die Publikumsbeteiligung gross. Die Wahl des Versammlungsortes war durchaus gerechtfertigt, da er ideale Kommunikationsmöglichkeiten bot. Unter der überaus kompetenten Leitung der Vertreter der Bezirksregierung wurde von Dienstag bis einschliesslich Freitag sachlich und ausführlich debattiert. Die Damen und Herren, welche die Einsprüche erläuterten, zeigten einen hohen Sachverstand und waren den zahlreichen Vertretern des Antragstellers und der Behörden durchaus gewachsen. Die Einsprüche führten zu erweiterten Auflagen, siehe u.a. Aachener Nachrichten vom 07.06.2006
    sowie
    Aachener Zeitung vom 07.06.2006 und Aachener Nachrichten vom 08.06.2006.
    Wer es wünschte, erhält eine komplette Niederschrift der Sitzung (u.a. auch die rote-knolle-Redaktion). Sowie wir das Papier in den Händen haben, werden wir darüber berichten.
    Das Engagement der Bürger und der Bürgeriniative "Rettet das Münsterländchen" tragen Früchte, wenn auch die Erweiterung der Steinbruchfläche wahrscheinlich nicht verhindert werden kann. Grundsätzlich ist noch zu erwähnen, dass die Politiker des Rats der Stadt Aachen sowie der Bezirksvertretung B4 offensichtlich die Problematik des Betriebsantrags nicht ausreichend durchschaut haben. Insbesondere was das Verhältnis des bestehenden Betriebs Blees zu der Firma BSR und die daraus folgenden Konsequenzen anbetrifft
    Für Kornelimünster war wichtig, dass die Firmen Blees und der Antragsteller BSR keine Einheit bilden, sondern als getrennte Unternehmen ihre Betriebe führen. Die Firma BSR benutzt die Firma Blees als Dienstleistungsunternehmen zur Verarbeitung der gebrochenen Gesteine. Hinsichtlich der Belästigung durch Erschütterungen in Folge der Sprengungen sowie des Staubniederschlags ist die Einrichtung von Messstellen nahe Kornelimünster zu erwarten.
    Für Blees gelten die bisherigen, alten Auflagen, während BSR sich den neuen Auflagen zu fügen haben. Wie sich diese Parallelität der Firmen auf die Belästigung des Ortes Kornelimünster auswirken wird, war nicht zu erfahren. Es ist durchaus denkbar, dass sich die Transportleistung beider Betriebe addieren wird und somit auch die Beeinträchtigung der hiesigen Umgebung. Für Firma Blees wird eine Verminderung der Staubemissionen im Laufe von 2007 zu erwarten sein. Hier besteht eine bindende Auflage der Bezirksregierung. Der Erörterungstermin, der für den 27.09.2005 in Stolberg geplant war, wurde ohne Terminangabe aufgehoben. Als Ursache wird angenommen, dass die überaus zahlreiche Einsprüche eingereicht wurden und ein Gutachten über die zu erwartende Staubbelastung (Belästigung) nicht erstellt war. Eine weitere Information bezieht sich auf das von dem Antragsteller BSR eingereichte Gutachten betreffend Erschütterungen durch Sprengungen. Dieses Gutachten soll aus einem amerokanischen Gutachten übernommen sein (diese Information können wir nicht nachvollziehen).
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  2. Internetseite der Bürgerinitiative "Rettet das Münsterländchen" (25.08.2005)

    Seit kurzem hat die Bürgerinitiative eine Webseite geöffnet. Es lohnt, sie sich anzusehen, sie bietet eine Menge weiterer Informationen und Stellungnahmen.
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  3. Steinbruch als Modell (03.07.2005)

    Von der Bürgeriniative erhielten wir freundlicher Weise das Foto eines Modells, aus dem das spätere Ausmass des beantragten Steinbruchs zu ersehen ist.

    Modell des Steinbruchs zwischen Kornelimünster und Breinig


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  4. Offenlegung des Antrags auf Betriebsgenehmigung der Firma BSR (19.05.2005)

    Der Antrag auf Betriebsgenehmigung der Firma BSR für den Steinbruch zwischen Kornelimünster/Breinig/Dorff lag nunmehr vor.
    Interessierte an diesem für den Raum Kornelimünste/Breinig/Dorff bedeutsamen Vorhaben konnten sich die Unterlagen ansehen, und zwar bei:
    Alle Formalitäten betreffend möglichen Einsprüchen, Anmerkungen usw. waren bei den beiden Informationsstellen zu erfragen.

    Hier finden Sie schriftliche Informationen aus der Webseite der Stadt Aachen mit Hinweisen, wie Sie Details schnell selbst suchen können:

    1. Steinbruch aufrufen
    2. unter Recherche:
    3. Textrecherche:
    4. Buchstabe S aufrufen
    5. Buchstaben St aufrufen
    6. Steinbruch suchen
    7. Vorlage aufrufen: 27.05.2005 FB 36/0023/WP15 Antrag auf Genehmigung zur Errichtung und Betrieb eines Steinbruches durch Abgrabung von Karbonatgesteinen nach § 4 Abs. 3 der 9. Bundesimmisionsschutzverordnung in Aachen-Kornelimünster / Stolberg-Breinig
    Hier haben wir der ersten Textseite kopiert:
    Betreff:
    Antrag auf Genehmigung zur Errichtung und Betrieb eines Steinbruches durch Abgrabung von Karbonatgesteinen nach § 4 Abs. 3 der 9. Bundesimmisionsschutzverordnung in Aachen-Kornelimünster / Stolberg-Breinig
    Status: öffentlich Vorlage-Art: Antrag
    Federführend: Fachbereich Umwelt
    Beratungsfolge:
    Landschaftsbeirat Anhörung/Empfehlung 07.06.2005 LBR/04/WP.15 Sitzung des Landschaftsbeirates (offen)
    Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim Anhörung/Empfehlung 08.06.2005 B 4/06/WP.7 öffentliche Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Kornelimünster / Walheim (offen)
    Umweltausschuss Anhörung/Empfehlung 14.06.2005 UmA/07/WP.15 Sitzung des Umweltausschusses (offen)
    Rat der Stadt Aachen Entscheidung 15.06.2005 RAT/10/WP.15 Sitzung des Rates der Stadt Aachen (offen)
    Erläuterungen:
    In der Anlage ist der Umweltbericht zum Antrag auf Genehmigung zur Errichtung und Betrieb eines Steinbruches in Aachen – Kornelimünster/ Stolberg – Breinig beigefügt.
    Der Umweltbericht ist auf der Grundlage der vorliegenden Gutachten und Fachstellungnahmen sowie diverser Besprechungen mit dem Investor, der Bezirksregierung Köln – Höhere Landschaftsbehörde, der Stadt Stolberg, dem Kreis Aachen – Umweltamt erstellt worden.
    Des weiteren ist der landschaftspflegerische Begleitplan, in dem auch die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen beschrieben werden, als Anlage beigefügt. Auch diese Ergebnisse wurden in ausführlichen Gesprächen mit allen o. g. Beteiligten einvernehmlich geregelt. Beschlussvorschlag Landschaftsbeirat:
    Der Landschaftsbeirat empfiehlt dem Rat der Stadt Aachen das Einvernehmen nach § 4 Abs. 3 der 9. Bundesimmissionsschutzverordnung zum Antrag auf Genehmigung zur Errichtung und Betrieb eines Steinbruches durch Abgrabung von Karbonatgesteinen der Firma BSR Schotterwerk GmbH zu erteilen. Beschlussvorschlag Bezirksvertretung Kornelimünster:
    Auf Vorschlag der Verwaltung und der Landschaftsbeirates empfiehlt die Bezirksvertretung Kornelimünster dem Umweltausschuss sowie dem Rat der Stadt Aachen das Einvernehmen nach § 4 Abs. 3 der 9. Bundesimmissionsschutzverordnung zum Antrag auf Genehmigung zur Errichtung und Betrieb eines Steinbruches durch Abgrabung von Karbonatgesteinen der Firma BSR Schotterwerk GmbH zu erteilen. Beschlussvorschlag Umweltausschuss:
    Auf Vorschlag der Verwaltung, des Landschaftsbeirates sowie der Bezirksvertretung Kornelimünster empfiehlt der Umweltausschuss dem Rat der Stadt Aachen das Einvernehmen nach § Abs. 3 der 9. Bundesimmissionsschutzverordnung zum Antrag auf Genehmigung zur Errichtung und Betrieb eines Steinbruches durch Abgrabung von Karbonatgesteinen der Firma BSR Schotterwerk GmbH zu erteilen. Beschlussvorschlag Rat der Stadt Aachen:
    Auf Vorschlag der Verwaltung, des Landschaftsbeirates, der Bezirksvertretung Kornelimünster, des Umweltauschusses erteilt der Rat der Stadt Aachen sein Einvernehmen nach § 4 Abs. 3 der 9. Bundesimmissionsschutzverordnung zum Antrag auf Genehmigung zur Errichtung und Betrieb eines Steinbruches durch Abgrabung von Karbonatgesteinen der Firma BSR Schotterwerk GmbH. Finanzielle Auswirkungen:
    Ergeben sich nicht
    Anlage/n:
    1. Kurzbeschreibung nach BimSchV, erstellt durch das vom Betreiber beauftragte Fachbüro
    2. Umweltbericht
    3. Auszug aus dem Geodatenbestand
    4. Landschaftspflegerischer Begleitplan, erstellt durch das vom Betreiber beauftragte Fachbüro
    5. Der landschaftspflegerische Begleitplan ist auf Grund des Umfanges nur im Internet einsehbar. Die bezieht sich ebenfalls auf den Geodatenbestand.
    Anlagen:
    1. Nr. Name
    2. 1 Abgrabung (48 KB)
    3. 2 Kurzbeschreibung Mrz 05 (332 KB)
    4. 3 LBP_22-03-05 (1991 KB)
    5. 4 509_Umweltbericht_1 (161 KB)

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  5. Artikel zum Thema Steinbruch (29.11.2004)

    Sie können hier Artikel aus Presse und Vereinsinformationen aufrufen.
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  6. Neues über den Steinbruch (29.11.2004/06.12.2003)

    Mit fast 12 monatiger Verspätung ist der Genehmigungsantrag im Oktober 2004 beim Regierungspräsidenten eingereicht worden. Eine Durchsprache dieses Antrags auf Beuirksebene konnte wegen der fehlenden Unterlagen noch nicht erfolgen. In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung wurde jedoch bereits bei der Verwaltung hinterfragt, in welchem Verhältnis die künftigen Transporte aus dem Steinbruch zu den geplanten stehen. Es wurden Einzelheiten über die Transportleistung erbeten. Der Genehmigungsantrag für den 1. Bauabschnitt des geplanten Kalksteinabbaus zwischen Kornelimünster und Breinig wird in Kürze erwartet. Von den maximal möglichen ca. 70 ha sollen nunmehr ca. 23 ha beantragt werden. Diese Fläche liegt im Anschluss an das Gewerbegebiet der Fa. Blees vornehmlich auf Aachener Gebiet. Gegenüber der der ursprünglichen Planung sollen 200 000 t Steine (nicht wie bisher mindestens 500 000 t) jährlich abgebaut werden. Die Fördermenge würde das Antragsgebiet in etwa 40 Jahren erschöpfen, die tägliche Menge müsste rein rechnerisch etwa 1000 t Gestein betragen (bei 200 Arbeitstagen).
    Wegen der verringerten Menge bestehe keine Absicht mehr, die Bahntrasse zu verwenden, sondern sämtliche Transporte sollen per LKW befördert werden. Die Planungsmenge lässt die den Bahntransport nicht wirtschaftlich erscheinen. Ob sich die Häufigkeit der Transporte in Kornelimünster erhöhen wird, kann nicht abschliesend beurteilt werden. Dem Vernehmen nach soll die Antragsmenge gleich der Menge sein, die bisher von Fa. Blees abgebaut wird. Genaueres kann nur aus der Offenlegung des Antrags ersehen werden.
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  7. Bürgerinitiative "Rettet das Münsterländchen! Kein neuer Steinbruch zwischen Breinig, Dorff und Kornelimünster" e.V.

    • Mitglieds-Information der Bürgerinitiative (31.07.2004)

      Die Vereins-Information vom 31.07.2004 finden Sie
      hier im Wortlaut.
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    • Mitglieds-Information der Bürgerinitiative (Auszüge) (22.03.2003)

      Aus der März-Ausgabe 2003 der Mitgliedsinformationen sind nachstehende Einzelheiten zu entnehmen:

      • Antrag des Vereins an die Stadt Stolberg, einen Alternativ-Standort im Stolberger Gewerbegebiet (Binsfeldhammer) zu beraten
      • Bei der Bezirksregierung ist bisher kein Antrag auf Genehmigung gestellt worden.
      • Die Arbeiten an der Umweltverträglichkeitsstudie sind im Fluss. Fünf Bohrungen wurden niedergebracht, um Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel zu prüfen.
      • Eine Probesprengung stehen bevor, um Auswirkungen auf die Umwelt zu simulieren. Im Januar 2003 erfolgten Sprengungen im Steinbruch der Fa. Bless, bei denen deutliche Beeinträchtigungen in der Stockemer Str 34 (heftige Erschütterungen) sowie grosse Staubentwicklung zu beobachten waren. Eine Stellungsnahme des Staatlichen Umweltamtes Aachen wurde erbeten. Die Antwort steht aus.
      • Die Bürgerinitiative hat das Staatliche Umweltamt Aachen befragt, ob bei der Steinbrucherweiterung Einzelfallbetrachtungen auf die Umwelt angestellt worden seinen. Bisher keine Antwort.
      • Eine bindende Zusage des Steinbruchbetreibers, die Abbaugrenze zur Stockermer Str. bei 500 m zu belassen und dafür keine Widerstände der Steinbruchgegener zu erhalten, kann nur durch einen Grunddienstbarkeit wirklich dauerhaft sein. Bei Verkauf des Unternehmens wären die neuen Eigentümer an die Vereinbarung nicht gebunden. Ob dieser WEg beschritten werden kann, ist nicht geklärt.
      • Die Bürgerinitiative wird demnächst auch im Internet zu finden sein.
      • Die Bürgerinitiative hat zur Zeit 237 Mitglieder. Um stärkeren Einfluss ausüben zu können, müsste die Zahl bei 1000 und liegen.
      • Für Aktivitäten (Beratung) wurden Vereinsmittel von rund 5000 EUR aufgewendet.
        Spenden sind erwünscht unter (Angaben ohne Gewähr):
        Bürgerinitiative Münsterländchen e.V.
        Sparkasse Aachen BLZ 390 500 00
        Konto 4782 26 63
        Zeile 1: "Spende für BI Rettet..."
        Zeile 2: "Anschrift des Spenders"

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  8. Flächennutzungsplan für das städtische Gebiet zum Bereich mit geplantem Steinbruch zwischen Breinig und Kornelimünster (22.03.2003)

    Der Antrag auf Erstellung eines Flächennutzungsplans wurde auf der letzten Sitzung des Planungsausschusses mit den Stimmen der CDU und FDP als nicht erforderlich abgelehnt. Ein gleichlautender Antrag in Stolberg erfuhr das gleiche Schicksal.

    Die Ratsfrauen E.Keller und R.Coracino, Mitglieder der SPD-Fraktion des Rates der Stadt Aachen, haben im Planungsausschuss den Antrag gestellt, den Flächennutzungsplan (FNP) im Bereich des vorgesehenen Steinbruchs zu ändern. Der Antrag soll in der nächsten Sitzung des Ausschusses, am 23.01.03, behandelt werden.
    In einem Schreiben der Bezirksregierung Köln war darauf hingewiesen worden, dass der Gesamtentwicklungsplan (GEP) durch einen FNP eingeschränkt werden könne, wenn es im Sinne der Stadtentwicklung notwendig sei. Nach Auffassung der Bezirksregierung ist schnelles Handeln seitens der Stadt erforderlich.
    Zur Zeit scheint die Verwaltung zu einer Änderung nicht gewillt zu sein, wie aus der Stellungnahme vom 07.01.03 hervor geht. Die Verwaltung ist im Gegensatz zur Ansicht der Bezirksregierung nicht bereit, für die Stadt bereits vor Abschluss des Genehmigungsverfahrens eine erweiterte Flächenutzung für die Stadtentwicklung vorzuschlagen.
    Auf der Sitzung des Planungsausschusses hatte der Antrag der SPD keinen Erfolg. Der Rat lehnte mit Mehrheit ab.
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  9. Bürger-Initiative zum Steinbruch zwischen Breinig und Kornelimünster (11.10.2002)

    Mit den Bedenken der Bevölkerung der an das Steinbruchgebiet angrenzenden Gemeinden will sich eine Bürger-Initiative, ein eingetragener Verein, befassen. Nähere Angaben über die genaue Zielsetzung dieses Vereins werden wir in Kürze nennen.
    Kontaktanschrift:
    Bürgerinitiative "Kein neuer Steinbruch zwischen Breinig, Dorff und Kornelimünster", c/o Franz-Theo Muyrers, Stockemer Str. Str. 20, 52223 Stolberg-Breinig
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  10. Pläne über einen grossräumigen Steinbruch zwischen Breinig und Kornelimünster (24.06.2002)

    Auf der gemeinsamen Sitzung der SPD-Rats- und Bezirksvertretungs-Fraktionen am 03.06.2002 in Kornelimünster berichtete das Planungsbüro "traffic" ausführlich über den geplanten Steinbruch zwischen Breinig und Kornelimünster. Betreiber dieses Steinbruchs seien die Fa. BSR gemeinsam mit der Fa. Blees.

    Die nachstehende Skizze zeigt die Gesamtfläche:

    Der bestehenden Steinbruch der Fa. Blees ist (gelb) markiert. Unter den begrünten Wiesenflächen befindet sich ein Kalkstein-Vorkommen ( grün gestrichelt), das sehr gutes Material für die Bauindustrie sowie die Flachglasindustrie in Stolberg/Herzogenrath darstellt. Das maximale Steinvorkommen beträgt 31,5 mio t, bei einer täglichen Förderung von geplanten 1000 t wäre dieses Vorkommen in 100 Jahren erschöpft. Planungstechnisch ist das Gebiet in 10 Zonen aufgeteilt, für die jeweils ein eigenes Planungsverfahren nötig würde, falls ein Abbau sinnvoll erscheint.
    Aus Gründen des Naturschutzes (Gebiet südlich der jetzigen Bahntrasse) und Denkmalschutzes (alte Römerstr.) sowie nachbarschaftlicher Einschränkungen kann voraussichtlich nicht die gesamte Fläche genutzt werden. Zur Zeit werden etwa 10 ha des insgesamt 70 ha grossen Gebiets für den Abbau beantragt.
    Im Laufe der Jahre wird sich demnach die Landschaft in diesem Gebiet wesentlich ändern. Wenn z.B. die Breiniger Str. (rot gepunktet) im bisherigen Verlauf erhalten bleiben sollte, müsste sie auf 45 m hohe Stelzen gestellt werden (so tief ist der Grubenausbau vorgesehen). Die historische Stätte Varnenum (rot angelegt) liegt dann direkt neben der Abbruchkante.
    Die Steine sollen in dem Gelände vorgebrochen werden, der Abtransport erfolgt über die Bahnstrecke zur Endaufbereitung (z.B. in einer Stolberger Anlage). Über die Anzahl der täglich notwendigen Güterzüge wurden auf dieser Sitzung keine Angabe gemacht.
    Durch eine Ausfall-Bürgschaft ist gesichert, dass auch im Falle eines Konkurses der Fa. BSR das Abbruchgelände wieder verfüllt wird.
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  11. Scoping-Termin in Köln am 22.02.2002 (18.12.2002)

    Ein Scoping-Termin wird von der Bezirksregierung anberaumt, um mit Hilfe einer Vielzahl von Behörden und Verbänden/Vereinen die möglichen Kriterien für eine UmweltVerträglichkeitsStudie näher zu beschreiben. Der Ersteller dieser Studie (BSR bzw. das von dem Unternehmen beauftragte Planungsbüro) hat diese Kritierien im Allgemeinen bzw. im Detail zu behandeln. Der Vortrag vor den SPD-Fraktionen Rat bzw. Bezirksvertretung am 03.06.2202 nahm auf dieses "Scoping" bereits Bezug. Der Ortsverein bemüht sich darum, Auszüge aus dem Protokoll und den zugehörigen relavanten schriftlichen Stellungsnahmen anfertigen und der Öffentlichkeit zur Kenntnis geben zu können. Insbesondere lässt sich aus dem Protokoll erkennen, welche Behörden, Verbände und Vereinigungen bereits Äusserungen abgegeben und wie sie bereits Stellung bezogen haben.
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