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Hier finden Sie schriftliche Informationen aus der Webseite der Stadt Aachen mit Hinweisen, wie Sie Details schnell selbst suchen können:
Aus der März-Ausgabe 2003 der Mitgliedsinformationen sind nachstehende Einzelheiten zu entnehmen:
Der Antrag auf Erstellung eines Flächennutzungsplans wurde auf der letzten Sitzung des Planungsausschusses mit den Stimmen der CDU und FDP als nicht erforderlich abgelehnt. Ein gleichlautender Antrag in Stolberg erfuhr das gleiche Schicksal.
Die Ratsfrauen E.Keller und R.Coracino, Mitglieder der SPD-Fraktion des Rates der Stadt Aachen, haben im Planungsausschuss den Antrag gestellt, den Flächennutzungsplan (FNP) im Bereich des vorgesehenen Steinbruchs zu ändern. Der Antrag soll in der nächsten Sitzung des Ausschusses, am 23.01.03, behandelt werden.
In einem Schreiben der Bezirksregierung Köln war darauf hingewiesen worden, dass der Gesamtentwicklungsplan (GEP) durch einen FNP eingeschränkt werden könne, wenn es im Sinne der Stadtentwicklung notwendig sei. Nach Auffassung der Bezirksregierung ist schnelles Handeln seitens der Stadt erforderlich.
Zur Zeit scheint die Verwaltung zu einer Änderung nicht gewillt zu sein, wie aus der Stellungnahme vom 07.01.03 hervor geht. Die Verwaltung ist im Gegensatz zur Ansicht der Bezirksregierung nicht bereit, für die Stadt bereits vor Abschluss des Genehmigungsverfahrens eine erweiterte Flächenutzung für die Stadtentwicklung vorzuschlagen.
Auf der Sitzung des Planungsausschusses hatte der Antrag der SPD keinen Erfolg. Der Rat lehnte mit Mehrheit ab.
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Auf der gemeinsamen Sitzung der SPD-Rats- und Bezirksvertretungs-Fraktionen am 03.06.2002 in Kornelimünster berichtete das Planungsbüro "traffic" ausführlich über den geplanten Steinbruch zwischen Breinig und Kornelimünster. Betreiber dieses Steinbruchs seien die Fa. BSR gemeinsam mit der Fa. Blees.
Die nachstehende Skizze zeigt die Gesamtfläche:

Der bestehenden Steinbruch der Fa. Blees ist (gelb) markiert. Unter den begrünten Wiesenflächen befindet sich ein Kalkstein-Vorkommen ( grün gestrichelt), das sehr gutes Material für die Bauindustrie sowie die Flachglasindustrie in Stolberg/Herzogenrath darstellt. Das maximale Steinvorkommen beträgt 31,5 mio t, bei einer täglichen Förderung von geplanten 1000 t wäre dieses Vorkommen in 100 Jahren erschöpft. Planungstechnisch ist das Gebiet in 10 Zonen aufgeteilt, für die jeweils ein eigenes Planungsverfahren nötig würde, falls ein Abbau sinnvoll erscheint.
Aus Gründen des Naturschutzes (Gebiet südlich der jetzigen Bahntrasse) und Denkmalschutzes (alte Römerstr.) sowie nachbarschaftlicher Einschränkungen kann voraussichtlich nicht die gesamte Fläche genutzt werden. Zur Zeit werden etwa 10 ha des insgesamt 70 ha grossen Gebiets für den Abbau beantragt.
Im Laufe der Jahre wird sich demnach die Landschaft in diesem Gebiet wesentlich ändern. Wenn z.B. die Breiniger Str. (rot gepunktet) im bisherigen Verlauf erhalten bleiben sollte, müsste sie auf 45 m hohe Stelzen gestellt werden (so tief ist der Grubenausbau vorgesehen). Die historische Stätte Varnenum (rot angelegt) liegt dann direkt neben der Abbruchkante.
Die Steine sollen in dem Gelände vorgebrochen werden, der Abtransport erfolgt über die Bahnstrecke zur Endaufbereitung (z.B. in einer Stolberger Anlage). Über die Anzahl der täglich notwendigen Güterzüge wurden auf dieser Sitzung keine Angabe gemacht.
Durch eine Ausfall-Bürgschaft ist gesichert, dass auch im Falle eines Konkurses der Fa. BSR das Abbruchgelände wieder verfüllt wird.
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